Imkerkalender
                           Imkern im Jahresverlauf

Nachfolgende Dropbox-Verlinkungen erfolg(t)en mit freundlicher Erlaubnis von Frau Dr. Pia Aumeier.
Hierfür bedanken wir uns herzlich!


Gerade Neuimker benötigen oftmals einen Leitfaden. Den erhalten Sie durch die hier verlinkten Monatsbetrachtungen.
Halten Sie sich exakt an diese Vorgaben und Sie sind zum Erfolg verdammt!

aus Erfahrung und aus Überzeugung - HP.Hanel

Direkt

zum Monat Oktober

01.Januar:

Ende der Behandlungsfrist
Ab sofort sind jegliche Behandlungen von Bienenvölkern (Wirtschaftsvölkern) einzustellen, deren eingetragener Honig in Verkehr gebracht werden soll. - Keine Ameisensäure, keine Milchsäure, keine Oxalsäure und erst recht keine fettlösliche Behandlungsmittel !

02.Januar:

Tierseuchenkasse: Mitteilung der Anzahl der Bienenvölker im Bereich NRW (Höchst-Anzahl der Völker  incl. geplante Bestandserweiterung plus geplante Höchst-Anzahl der Ableger) an die Tierseuchenkasse NRW.
Online-Meldungen sind zwischen dem 02.01. und dem 28.02. möglich.
www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierseuchenkasse/meldung .
Kosten: € 1,00 je Volk je Jahr, mind. jedoch € 10,00 je Jahr.

In Rlp ist derzeit keine Meldung vorgesehen. Bienenvölker sind hier beitragsfrei versichert.

Neuimker haben ihre Bienenhaltung bei Beginn der Bienenhaltung der Tierseuchenkasse anzuzeigen!

Veterinäramt/ämter: Mitteilung der Anzahl der Bienenvölker an die zuständigen Veterinärämter mit Angabe des Aufstellungsortes !
Kosten: keine .

Neuimker haben ihre Bienenhaltung bei Beginn der Bienenhaltung den zuständigen Veterinärämtern anzuzeigen!

Januar:

Sorgloser Start ins Bienenjahr (Dr. Pia Aumeier)
Gut eingewinterten Bienenvölkern schaden weder wochenlanger bitterer Frost noch sommerliche Adventstemperaturen. Sind junge Königinnen am Werk, sowie ausreichend geeignetes Futter auf hellen Waben vorhanden, die Völker gesund und im Oktober mindestens 5.000 Bienen stark, beschränken sich die imkerlich ratsamen Arbeiten im Januar lediglich auf Kontrollen nach Stürmen. Mit einem einfach ‘Stein auf dem Deckel, vollständig offenem Gitterboden und mit Mäusegitter geschütztem Flugloch ist auch im tiefen Schnee alles im grünen Bereich.
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Januar

Februar:

Erste kurze Kontrollen (Dr. Pia Aumeier)
ausreichend stark, gut mit Futter versorgt, varroaarm, mit junger Königin und hellem Wabenbau eingewintert, beschränken sich die Besuche am Bienenstand auf kurze Kontrollen der Volksstärke und des Futterstandes. Ein Blick von oben durch die Folie oder von unten durch den offenen Gitterboden kostet nur wenige Sekunden. Neugierige schieben ausnahmsweise nach Reinigen des Bodens (dort liegen im Februar häufig tote Bienen) für ein oder zwei Wochen eine “Windel” ein. Ohne das Volk öffnen zu müssen, erhalten sie so Informationen über Stärke, Sitz sowie den Zustand des Volkes.
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Februar
lesen Sie auch:
Beutentypen - Vor- und Nachteile (Dr. Pia Aumeier & Dr. Gerhard Liebig)
 

März:

Auswinterung (zur Zeit der Salweidenblüte) (Dr. Pia Aumeier)
I. Zweizarger: Überprüfen der Nahrungsvorräte durch kurzes Anheben von hinten, Entnahme der Fluglochgitter, ggf. Reinigen der Gitterböden, Einhängen eines Baurahmens an Platz 2 oder 9 (bei Beuten mit 10 Rähmchen) im oberen Brutraum.
II. Einzarger:  Entnahme der Fluglochgitter, ggf. Reinigen der Gitterböden, Überprüfen der Nahrungsvorräte, Erweiterung der Bruträume durch eine zweite Brutraumzarge.
III. Kümmerlinge: Aufpeppen durch Aufsetzen auf ein starkes Zweizargenvolk über Absperrgitter. Falls nötig konnen auch schwache Altvölker so saniert werden. - Das starke Volk verstärkt den Kümmerling und hilft bei der Aufzucht der Brut.
mehr siehe unter Imkerarbeiten - März

April:

Beginn der Schwarmzeit (Dr. Pia Aumeier)
Im April kommt der Imker ins Schwärmen - und auch im Bienenvolk erwacht der Fortpflanzungstrieb.
Ab April blühen Massentrachten wie Kirsche, Apfel, Weißdorn und Löwenzahn.
Zur Zeit der Kirschblüte erhalten alle Wirtschaftsvölker den Honigraum (über Absperrgitter!) und 1 bis 2 Baurahmen (sofern noch nicht geschehen).
Wer diesen Zeitpunkt als Imker verschläft, hat bald mit dem “Nachspiel” zu kämpfen:   Je nach Witterung ist ab Mitte April mit den ersten Schwärmen zu rechnen.
Die vermuteten Ursachen für Schwarmlust sind mannigfaltig und meist schwer zu beeinflussen - wie die erbliche Veranlagung. Manches ist auch schlicht Imkerlatein - wie das Alter der Königin oder die Sonneneinstrahlung auf´s Flugloch.
Was jedoch tatsächlich den Schwarmtrieb effektiv dämpft, ist das Ausgleichen der Volksstärken, frühzeitiges Erweitern (bei Einzargern das Aufstetzen des 2. Brutraumes zur Zeit der Salweidenblüte, bei allen Wirtschaftvölkers gleichzeitig das Aufsetzen des Honigraumes zur Zeit der Kirschblüte) und damit Befriedigen des Bautriebs, sowie das Schröpfen von Arbeiterinnen- und Drohnenbrut.
Ab jetzt heißt es,  regelmäßig Schwarmkontrollen durchführen und Baurahmen schneiden.
mehr siehe unter Imkerarbeiten - April

Mai:

Schwarmzeit
Schwarmtrieb dämpfen durch wöchentliche (Kipp-) Kontrollen, sanftes Schröpfen mit gleichzeitiger Ablegerbildung.
So bleiben Völker und Imker auch während der Schwarmzeit gesund. (Dr. Pia Aumeier)
Wem ist das noch nicht passiert? Bei der regelmäßigen wöchentlichen Durchsicht zur Schwarmzeit ist ein Malheur passiert! Ein Volk enthält verdeckelte Weiselzellen. Oder ist verdächtig bienenarm. Oder es fehlt jede Spur von Eiern. Vor jeder weiteren Aktion ist zu überlegen, was passiert sein kann. Ist ein Schwarm entfleucht? Manchmal fehlt auch nur die Königin. ...
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Mai
 

Juni:

Schwarmzeit / Erntezeit / Jungvolkpflege
Die Schwarmzeit endet mit der Sommersonnenwende, der Schwarmtrieb hält also bis Ende des Monats an. Wöchentliche (Kipp-) Kontrollen und ggf. sanftes Schröpfen sind daher weiter unerlässlich  - Jungvolkpflege
Erntezeit! - Wenn es an´s Ernten und Entdeckeln prall gefüllter Honigwaben geht, schlägt des Imkers Herz höher. Beim intelligenten Faulen nicht aufgrund der Anstrengung, sondern ausschließlich vor Freude.
Honig - natürlich konservierte Kraftnahrung - (Dr. Pia Aumeier)
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Juni

Juli:

Varroabefall überwachen / Sommertrachternte (Ende Juli / Anfang August) - Spätsommerpflege Wirtschaftsvölker (Teilen und Behandeln (incl. MS- o. OS-Behandlung) bzw. AS-Behandlung nach der Honigernte und erster Futtergabe oder komplette Brutentnahme)
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Juli/August (Dr. Pia Aumeier)
Komplette Brutentnahme (Dr. Ralph Büchler) hierbei kann die Erfordernis einer zusätzliche Behandlung mit Ameisensäure nicht ausgeschlossen werden! Mit der Behandlung kann bereits 14 Tage vor der Honigernte begonnen werden.

August:

Varroabefall überwachen / Sommertrachternte (Ende Juli / Anfang August) - Spätsommerpflege Wirtschaftsvölker (AS-Behandlung nach der Honigernte) - Auffütterung
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Juli/August (Dr. Pia Aumeier)

September:

Spätsommerpflege Jungvölker (AS-Behandlung, sofern erforderlich) - Auffütterung
mehr siehe unter Imkerarbeiten - September (Dr. Pia Aumeier)

Oktober:

Einwinterung (Völker vereinigen, Umweiseln, Flugloch öffnen, Mäusegitter anbringen, Bienenstand aufräumen)
mehr siehe unter Imkerarbeiten - Oktober (Dr. Pia Aumeier) und

November:

Restentmilbung - 1* OS-Behandlung durch “träufeln” ca. 3 Wochen nach dem ersten Frost (die Bienenvölker sind zu diesem Zeitpunkt in der Regel brutfrei).
Kann auch noch im Dezember geschehen!

mehr siehe unter Imkerarbeiten - November (Dr. Pia Aumeier)

Dezember:

Restentmilbung - sofern noch nicht geschehen. Im Winter nur nur 1* mit OS behandeln. Bei mehrmaliger Behandlung besteht die Gefahr der Schächung und ggf. Tötung des Bienenvolkes.
Verstellen von einzelnen Völkern auf dem gleichen Bienenstand.
In den Monaten Dezember und Januar besteht die Möglichkeit, einzelne Völker - sofern dies erforderlich bzw. wünschenswert ist - auf dem Stand zu verstellt. Dabei sind Erschütterungen unbedingt zu vermeiden.
Vorbereitungen für das kommende Jahr - unbenutzte Beutenteile reinigen, Mittelwände einlöten u.u.u.

mehr siehe unter Imkerarbeiten - Dezember (Dr. Pia Aumeier)
 

 

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Sa., 20.10.2018 - BZV Bechen/Kürten

Keine Angst vor dicken Brummern

Fortbildungsseminar im Haus Hembach in Wipperfeld
Ref: A.Leistikow, Dr. P.Aumeier, P.Tauchert

mehr Informationen
 

 

 

 

So., 21.10.2018 - Bienenmuseum Duisburg

Honigverkostung

Workshop mit Honig-Sommerliere Marianne Kehres

mehr Informationen
 

 

 

 

Fr., 26.10.2018 - Fachzentrum Bienen u. Imkerei, Mayen

Kerzen aus Bienenwachs

Fortbildungsseminar im FBI in Mayen
Ref: Johann van den Bongard

mehr Informationen
 

 

 

 

So., 28.10.2018 - BRD / Europa

Ende der Sommerzeit

mehr Informationen
 

 

 

 

Do., 01.11.2018 - ”Stiller” Feiertag in NRW u. Rlp

Allerheiligen

mehr Informationen
 

 

 

 

Do., 08.11.2018 - BZV Rheinbach

Imkertreffen

des BZV Rheinbach um 19:00 Uhr im Merzbacher Hof

Meldung der gepl. Höchstanzahl der Bienenvölker in 2019 und Barzahl-Möglichkeit Mitgliederbeitrag 2019

mehr Informationen
 

 

 

 

Sa., 10.11.2018 - Fachz. Bienen u. Imkerei, Mayen

30. Mayener Vortragsreihe

im Bürgerhaus in Kotten/Mayen

mehr Informationen
 

 

 

 

Sa., 17.11.2018 - VHS Voreifel

Schnupperkurs Bienenhaltung

in der Haupt- u. Realschule Rheinbach

mehr Informationen
 

 

 

 

So., 18.11.2018 - Bienenmuseum Duisburg

Hygiene-Schulung für Imker

mehr Informationen
 

 

 

 

 

 

 

Einwinterung

Aufgaben des Imkers im Monat Oktober:  
Völker vereinigen, Umweiseln, Flugloch öffnen, Mäusegitter anbringen, Bienenstand aufräumen
weitere Informationen
 

 

 

 

 

 

 

Imker - Anfängerkurse 2019

Bienenzuchtverein Rheinbach
Noch ist kein Anfängerkurs für das Jahr 2019 geplant.
Sollte sich dies ändern, werden Einzelheiten an dieser Stelle bekannt gegeben.

Der BZV Rheinbach empfiehlt die Kurse folgender Veranstalter:
Bienenmuseum (Kreisimkerverband) Duisburg
Entfernung ca.111 km - ab 19.01.2019 (Schnuppertag) + 7 Anfängerkurstage - Gesamtgebühr: € 150,-
Seminartage können auch einzeln gebucht werden -  Kursgebühr: 25,- €/Tag.
Bienenzuchtverein Bechen
Entfernung ca.84/74 km - ab 02.02.2019 (Schnuppertag) + 7 Kurstage - Gesamtgebühr: € 160,-
Seminartage können auch einzeln gebucht werden
Fachzentrum für Bienen und Imkerei Mayen
(Entfernung ca.62 km) - weitere Einzelheiten folgen.
 

 

 

 

Honig-Schulung / Sachkundeprüfung

Gemäß Vorgabe des Imkerverbandes Rheinland - ist Voraussetzung für den Erhalt von Gewährverschlüssen und zur Vermarktung des Honigs unter dem DIB-Warenzeichen die erfolgreiche Teilnahme an einer Honigschulung durch einen “anerkannten Referenten”.
Zur Bestätigung des erfolgreichen Abschlusses der Honigschulung erhält der/die Teilnahmer/in ein Teilnahme-Zertifikat auf einer vom IV Rheinland zur Verfügung gestellten Urkunde. Vom IV Rheinland anerkannte Referenten für Honigschulungen können Sie dieser Liste entnehmen.
Honigschulungen, die von anerkannten Referenten durchgeführt werden, werden zu gegebener Zeit auf dieser Homepage vorgestellt.
 

Honiglehrgänge anerkannter Referenten:
(Veranstalter, Ort, Termin) :

BZV Rheinbach

z.Zt. kein Termin

Bienenmuseum in Duisburg:

z.Zt. kein Termin

BZV Bechen in Kürten-Weier:

z.Zt. kein Termin

Kreisimkerverband Euskirchen:

z.Zt. kein Termin

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim BZV erhältlich:

Chronik

Chronik

150 Jahre
Imkern in Rheinbach

für € 5,00 je Exemplar
(incl. Porto u. Verpackung)
Interessenten melden sich bitte telefonisch (Ansprechpartner finden Sie unter Kontakte)
oder per eMail
info@bzv-rheinbach.de
 

 

 

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